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Sonderausstellungen - Rückblicke

Ausstellungen die viele Herzen bewegten.
 

Ein Puppenleben an Stäben
19.06.2002 – 06.10.2002

Unter den Stabpuppen des Puppenschöpfer -und Puppenspieler - Ehepaars Drescher befanden sich auch Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, die berühmten Fernsehpuppen der WDR Kultserie. Darüber hinaus überzeugte die Ausstellung aber auch durch die vielen anderen genialen Drescher Puppen.

 
Faust im Puppenspiel
09.10.2002 – 19.01.2003

Schon Goethe hat sich durch das Puppenspiel zu seinem größten Werk inspirieren lassen. Aber auch die verschiedensten Puppentheater haben und hatten den Stoff vom Menschen, der seine Seele verkauft, im Repertoire. Die jahrhundertealte Tradition der Faustpuppenspiele überzeugten viele Schüler der Grund- und Leistungskurse, da die Ausstellung bundesweit von nahezu allen Ministerien empfohlen wurde.
In der Ausstellung wurden Exponate vieler internationaler Leihgeber präsentiert und Hintergründe über das Leben und Wirken des Doktor Faustus aufgezeigt.

 
50 Jahre Augsburger Puppenkiste im TV
22.01.2003 – 25.05.2003

Endlich war es soweit: mehr als zwei Generationen kannten die Augsburger Puppenkiste vom Fernsehen und nun konnten sie in einem bunten Potpourri alle wiedersehen; von den „Mumins“, über „die Museumsratten“, „3:0 für die Bärte“ bis zu „schlechte Zeiten für Gespenster“. Dazu gab es viel Wissenswertes über das Theater und die Filmgeschichte der Puppenkiste.

 


Tiere, Monster, Fabelwesen
28.05.2003 – 21.09.2003

Ob Weberknecht, Einhorn oder Drache, alle haben hier ein Zuhause: fast 2000 Tiere gibt es insgesamt im Fundus der Augsburger Puppenkiste. Und nun konnten sie in ihrer ganzen Vielfalt gesehen werden. Durch die Kooperation mit dem Zoo Augsburg drängten sich Vergleiche mit der „echten“ Tierwelt auf.

 

Der Orient im Puppenspiel
24.09.2003 – 25.01.2004

Kalif Storch, Abdallah und sein Esel, Aladin, Sindbad, Marionettenbauchtänzer und viele mehr kamen zur Ausstellung Puppenspiel im Orient.
Die Ausstellung wurde mit ihren unzähligen nationalen und internationalen Leihgaben von anderen Sammlungen zu einem großen Erfolg.

 

Manfred Jenning
04.02.2004 – 23.05.2004

Als junger Mann kam der Schauspieler Manfred Jenning zur Puppenkiste und sprach gleich den Kasperl. Durch sein vielseitiges Talent als Autor, Regisseur, Sprecher und Textkomponist war er maßgebend am Theater- und Fernseherfolg der Augsburger Puppenkiste beteiligt.

 

Himmel, Hölle, Sternenzauber
26.05.2004 – 26.09.2004

Die schwäbische Schöpfung, der kleine Prinz, 5 vom Apfelstern, Schlupp vom grünen Stern sowie Meteoriten und Einblicke ins Weltall gehörten zu „Himmel, Hölle, Sternenzauber“. Nicht zuletzt durch die Kooperationen mit der ESA, der DLR, dem Max-Planck-Institut und dem Rieskratermuseum wurde diese Sommer- Ausstellung zu einem wahren Publikumsmagneten.

 

Kasperl, Punch, Pulcinella & Co.
29.09.2004 – 23.01.2005

Die Ausstellung zeigte das vierhundert Jahre alte kulturhistorische Phänomen des Kasperl im Puppentheater. Neben internationalen Exponaten aus über 20 Ländern vermittelten Film-, Foto- und Tondokumente ein anschauliches Bild des Kasperls und seiner Wandlung vom prügelnden Jahrmarktschläger zum pfiffigen Kinderfreund.

 

Zauber, Spuk & Hexentanz
26.01.2005 – 29.05.2005


Von Beginn an gehörten Geistergeschichten zum Repertoire der Puppenkiste: „Das kleine Gespenst“, „die kleine Hexe“, „das Gespenst von Canterville“ und viele andere. Ein gespenstischer Dachboden, Kulissen, Filme, Hörspiele und Textinformationen ließen die Ausstellung zu einer spannenden Reise durch die Welt der Geister werden. Außerdem gab es dank dem Institut für Grenzgebiete der Psychologie auch wissenschaftliche Hintergründe zu übersinnlichen und paranormalen Phänomenen.
 
Märchen der Völker
01.06.2005 – 25.09.2005


In dieser Sonderausstellung konnte man wunderbar in die märchenhafte Welt des Puppenspiels eintauchen. Gezeigt wurden nationale und internationale Exponate anderer Theater, Museen und Sammlungen.
Vom original chinesischen Schattentheater bis zum arktischen Inuit-Märchen der bekannten Londoner Puppet-Players wurde eine noch nie gezeigte Bandbreite zum Thema Märchen präsentiert.
Dank der Unterstützung u.a. der Universität Augsburg- Fachrichtung Volkskunde und dem Institut für Europäische Ethnologie der Universität München war es möglich, fundiert über Hintergründe der Märchen zu informieren.
 
Ritter, Räuber, Königshof
28.09.2005 – 22.01.2006


Diese Sonderausstellung zeigte ritterliche Heldentaten, königliche Geschichten und Räuberabenteuer aus den Fernseh- und Theaterproduktionen der Puppenkiste.

Die Abenteuer des „Sir Oblong Fitz Oblong“ spielten ebenso eine Rolle wie die Streitereien der wohl dümmsten Räuberbande der Welt aus „Bill Bo und seine Kumpane“.
Dank der Leihgaben und Unterstützung namhafter Institutionen, u. a. dem Germanischen Museum in Nürnberg, dem Maximilianmuseum Augsburg, dem Armeemuseum in Ingolstadt, der Deutschen Burgengesellschaft, war es möglich, den Bogen zwischen Wissenschaft und Puppentheater zu spannen.
Es gab ebenso viele Marionettenritter, wie historische Ritterrüstungen, Waffen und Alltagsgegenstände aus dem Mittelalter zu sehen.
 
Mozart im Puppenspiel
25.01.2006 – 21.05.2006


Passend zum Mozartjahr nahm das Puppentheatermuseum dieses Thema mit der Sonderausstellung „Mozart im Puppenspiel“ auf. Zu sehen waren über 200 Leihgaben aus aller Welt. Die Bandbreite reichte von klassischen „Zauberflöte “ – Marionetten aus dem Schlosstheater Schönbrunn in Wien, über die weltberühmten Salzburger Marionetten bis hin zu „Don Giovanni“ – Marionetten aus Anchorage, Alaska.
Dank der Mitarbeit zahlreicher wissenschaftlicher Kooperationspartner, u.a. der Universität Augsburg, dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Würzburg, der Deutschen Mozartgesellschaft und Prof. Justus Frantz gelang es auch mit dieser Ausstellung, den Bogen von der historischen Betrachtung eines Themas hin zur Tradition des Marionettentheaters zu spannen.
 
Im Folienmeer der Puppenkiste
24.05.2006 – 12.11.2006


Diese Sommerausstellung widmete sich den Geschichten aus 400 Fernseh- und Theaterproduktionen der Augsburger Puppenkiste, die über und unter dem Folienmeer spielen:
Von der Seereise aus Jim Knopf zu den Abenteuern von Tintenfisch Klecksi bis hin zur Floßfahrt der Muminfamilie waren über 165 Exponate aus der Über- und Unterwasserwelt zu sehen.

Außergewöhnliche Fremdleihgaben waren diesmal historische Jahrhunderte alte Wassermarionetten aus Vietnam und die zeitgenössischen Exponate des Lübecker Unterwasser-Marionettentheaters.
 
Vereinte Nationen Puppenspiel
15.11.2006 – 06.05.2007


Figuren aus unterschiedlichsten Nationen, Kulturen und Ländern waren

in dieser Jubiläums-Sonderausstellung zu sehen. Neben den Marionettenvölkern der Augsburger Puppenkiste bereicherten über 150 Leihgaben aus 17 Ländern das Museum. Dabei waren Handpuppen aus dem Irak und Afghanistan, Stabpuppen aus Bolivien und Uganda sowie Marionetten aus Sri Lanka. Viel dieser Puppenbühnen haben sich dem humanitären Puppenspiel als Hilfestellung zur Vermittlung schwierigen Inhalten wie Hygiene, Aids etc. verschrieben.
Eine Prämiere: In Sondervitrinen wurden die vier Puppentheaterformen, die von der UNESCO als Güter des immateriellen Weltkulturerbes ausgezeichnet wurden, präsentiert.
Außerdem erhielt das Puppentheatermuseum in diesem Zusammenhang für seine Zusatzausstellung „Sbek Thom Schattentheater“ die Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Die UNESCO veröffentlichte eine Fotohommage mit über 40 Fotos im Magazin
„UNESCO aktuell“.
Und im Internetmagazin der Bundesregierung wurde die Ausstellung auf
der Webseite www.bundesregierung.de empfohlen.
 
Sprechende Tiere & singende Blumen
09.05.2007 – 18.11.2007


Tiere können sprechen! Mit dieser Erkenntnis konnte man in dieser Sonderausstellung unter anderem so bekannte Beispiele wie die Sprachschüler des Prof. Habakuk Tibatong aus dem Puppenkisten-Klassiker „Urmel aus dem Eis“ besuchen.
Aber nicht nur Urmel, Wutz & Co besitzen diese Fähigkeiten. Ob Elefanten, Katzen, Erdferkel, Fledermäuse oder Schafe: In der Puppenkiste beherrschen nahezu alle der zweitausend Tierarten die Sprache der Menschen.
Die Sonderschau bot hierzu ein Potpourri aus 60 Jahren „tierischer Kommunikation“: Von der verrückten Wohngemeinschaft der „Katze mit Hut“ über den
                                                        legendären „Kater Mikesch“ bis zu den über 50 Ratten-
                                                        Marionetten aus dem Kinofilm „Monty Spinneratz“.
Ein besonderes Highlight: Harald Schmidt übernahm die Ehrenpatenschaft für die Figur des Versicherungsvertreters Herr Dotterstecker aus dem Fernsehvierteiler „Neues von der Katze mit Hut“. Harald Schmidt gab diesem fiesen aalglatten Versicherungsvertreter seine Stimme und machte ihn so zu einer Kultfigur. Diese Ehrenpatenschaft ist eine große Freude für das Museum!
 
Wilde Kreaturen
21.11.2007 – 04.05.2008


Die Sonderausstellung "Wilde Kreaturen" wurde eine Begegnung mit
Fantasiewesen, Spukgestalten, Riesen, Kobolden, Trollen, Zwergen und Fabelwesen. Mehr als 200 Geschöpfe aus den Werkstätten der Augsburger Puppenkiste und internationaler Leihgeber präsentierten sich kleinen und großen Besuchern.
Zu den besonderen Highlights der Sonderschau gehörte "Bernd das Brot". Der skurrilsten und außergewöhnlichsten Figur des KIKA gelang es, Kultstatus in der Kinder- und Erwachsenenunterhaltung zu erlangen. So war es möglich, dass ein "sprechendes und meist deprimiertes Kastenweißbrot2 im Jahr 2004 mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Eine weitere Attraktion der Ausstellung war der berühmte "sprechende Koffer", das besser-wisserische Reiseutensil aus
der ZDF-tivi-Serie Siebenstein.
Den wissenschaftlichen Betrag stellte dieses mal das Senckenbergmuseum
Frankfurt mit einmaligen Leihgaben aus der "Urzeit".
 
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